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Apple schliesst alle Läden für zwei Wochen, KLM streicht 2000 Jobs, Lufthansa setzt Dividende aus

14 Mar 2020

(dpa) Apple schliesst wegen der Coronavirus-Ausbreitung alle seine Läden ausserhalb Chinas für zwei Wochen. Man wolle damit dazu beitragen, die Krankheit zu bremsen, erklärte Firmenchef Tim Cook am Samstag. Der iPhone-Konzern hat ausserhalb Chinas rund 460 hauseigene Geschäfte, in den vergangenen Tagen hatte Apple bereits die Stores in Italien dichtgemacht. Die gut 40 Apple Stores in China sind inzwischen nach zum Teil längeren Schliessungen alle wieder geöffnet. Die Coronavirus-Krise hatte in den vergangenen Wochen auch die iPhone-Produktion beeinträchtigt.

 

(sda/reu) Die Fluggesellschaft KLM streicht bis zu 2000 ihrer 35'000 Arbeitsplätze. Das niederländische Tochterunternehmen von Air-France-KLM begründete den Schritt am Freitag mit Geschäftseinbussen durch den Coronavirus-Ausbruch. KLM-Chef Pieter Elbers erklärte, die Arbeitszeiten für sämtliche Mitarbeiter würden um ein Drittel verkürzt. Im zweiten Quartal könnten 30 bis 40 Prozent aller Flüge annulliert werden. Vielleicht sei diese Prognose aber auch noch zu optimistisch. «Es könnte zu einem Szenario wie in Italien kommen, wo das gesamte System stillgelegt wird.» 

KLM kündigte an, die niederländische Regierung um Hilfe zu bitten. Ministerpräsident Mark Rutte hatte zuvor Unterstützung angeboten. KLM reagiert mit den Massnahmen auf Einschränkungen bei Verbindungen in die USA, nach China und Italien. So hatten die USA wegen der Corona-Pandemie zuletzt einen Einreisestopp für Europäer verhängt.

 

(dpa) Die Lufthansa-Aktionäre bekommen für das vergangene Geschäftsjahr wegen des Coronavirus keine Ausschüttung. Das erklärte der Dax-Konzern am Freitagabend. So will die Lufthansa sicherstellen, in der Krise liquide zu bleiben. Vorangegangen waren der Mitteilung Gerüchte über mögliche Staatshilfen.

Der Coronavirus verhagelt dem Dax-Konzern die Nachfrage. So lagen in der vergangenen Woche die Neubuchungen bei den Konzernairlines rund 50 Prozent niedriger als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr, teilte das Unternehmen mit. Darüber hinaus verzeichnen die Fluglinien eine deutlich steigende Anzahl von Flugstornierungen. Die Lufthansa reagiert, indem sie das Flugprogramm in den kommenden Wochen weiter um bis zu 70 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung reduziert. «Ausserdem senkt der Konzern Sach- und Projektkosten, beabsichtigt Kurzarbeit einzuführen und verhandelt über die Verschiebung geplanter Investitionen.» Trotzdem erwartet der Konzern einen Betriebsgewinn weit unter Vorjahr.

Der bereinigte Konzerngewinn (Ebit) lag 2019 bei 2,026 Milliarden Euro, teilte der Konzern weiter mit. Am 19. März legt die Lufthansa ausführliche Zahlen vor.

 

 

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